Praxis für Kinesiologie, Systemische Psychotherapie und System-Aufstellungen

Meine Philosophie zu ganzheitlichen Heilmethoden 

Wir erzeugen unsere Realität selbst - überwiegend unbewusst. Unsere Umwelt, das was wir erleben, unsere Probleme und Krankheiten und natürlich auch alles Schöne, sind zum großen Teil das Produkt unserer bewussten und unbewussten Gedanken.

Das Eisbergmodell (bitte hier klicken)

Das bedeutet, wir sind in der Lage, viele unserer momentanen Lebensumstände durch Änderungen in unserer Gedankenwelt so zu gestalten, dass es uns gut geht. Unsere Gedankenwelt ist allerdings zum überwiegenden Teil unbewusster Natur. Das oft zitierte Eisbergmodell hilft hier zum besseren Verständnis:

Eisbergmodell Bewusstseint / Unbewusstsein

Unter der Oberfläche des Eisberges tummeln sich alle diese Dinge und verursachen unser inneres und äußeres Dilemma. Denn unsere Gedankenwelt hat unglaublich viel Kraft und wirkt sehr machtvoll im Inneren aber eben auch im Außen.

 

Deshalb ist unsere Umwelt ein Spiegel von uns. Wir erleben oft das, was wir bewusst/unbewusst erwarten. Wenn ich zum Beispiel den Glaubenssatz habe "Ich bin nicht liebenswert", werde ich Menschen wie ein Magnet anziehen, die mir dies bestätigen oder ich registriere nur die Menschen, die nicht liebevoll mit mir umgehen. Ich erwarte oft sogar, dass ich schlecht behandelt werde, denn ich bin ja nicht liebenswert und sehe alles durch meine Brille: "Die mögen mich nicht und behandeln mich deshalb schlecht".

Wir tragen alle unsichtbare Schilder mit uns rum, die unseren Mitmenschen sagen, was wir tief in unserem Innern über uns denken. Natürlich gibt es liebe Mitmenschen, die dann "sagen": "hej, ich finde dich aber liebenswert". Leider glauben wir das dann nicht so leicht und benehmen uns (obwohl wir das bewusst nicht wollen) so unmöglich, dass wir auch diese lieben Mitmenschen oft vergraulen.

Diese unsichtbaren Schilder bzw. tiefen inneren Überzeugungen (einschränkende Glaubenssätze), die uns Probleme einhandeln oder auch krank machen, könnte man auch als Virusprogramme unseres inneren Computers bezeichnen. Änderungen unserer Lebensumstände, unserer Probleme und oft auch unserer Krankheiten sind leicht, wenn wir diese Virusprogramme löschen bzw. so ändern, dass sie unserem Wohle dienen.

Einige dieser "Virusprogramme" wollen angeschaut und aufgelöst werden. Sie machen immer wieder auf sich aufmerksam, durch Wiederholungen der gleichen Muster, Problematiken, Krankheiten oder unangenehmen Erlebnisse. Andere dieser "Virusprogramme" schlummern viele Jahre unbemerkt in den Tiefen unseres Unbewussten, um dann plötzlich aufzutauchen und uns ihr u.U. unangenehmes Spiegelbild zu präsentieren.

Neben diesen einschränkenden Glaubenssätzen gibt es noch eine Reihe anderer 'Virusprogramme', die es uns schwer machen, so zu sein, wie wir alle gerne wären : ein liebevolles, geliebtes, fröhliches, gesundes und zufriedenes Menschenkind. Ich habe einige "Virusprogramme" oben in dem Eisbergmodell aufgeführt.

Noch mal zurück zum Spiegel: nach meiner Überzeugung stellt meine Umwelt -- in Form von meinen Lebensumständen, meinen Mitmenschen, meinen Erlebnissen, meinen Reaktionen auf Menschen und Ereignisse, meinen Krankheiten, meinen Beziehungen zu anderen Menschen, zu Tieren, zu Pflanzen, zu Sachen, zu Mutter Erde, u.s.w. - einen Spiegel meines Innenlebens dar.

Dieser ist manchmal schwer zu deuten, manchmal aber auch verblüffend einfach. Wenn wir uns z.B. über einen frechen Mitmenschen ärgern, könnte es z.B. sein, dass wir uns eigentlich nur darüber ärgern, dass wir selbst zu brav sind und uns nicht den Raum nehmen, den wir eigentlich bräuchten. Und das trauen wir uns vielleicht nicht, weil wir als Kind gelernt haben bescheiden zu sein oder weil wir uns mal den Raum genommen haben und deshalb schlimm bestraft wurden oder weil ein von uns geliebtes Familienmitglied das gleiche Problem hatte ("geteiltes Leid ist halbes Leid") oder, oder, oder... Oder auch mehrere Gründe gleichzeitig.

Ein Beispiel: Wenn wir in ständigem Geldmangel leben, könnte es z.B. sein, dass wir die innere Überzeugung haben, dass Geld nicht glücklich macht (und wir wollen doch glücklich sein) oder es uns nicht zusteht genug Geld zuhaben oder wir wollen unbewusst genauso arm sein wie unsere Eltern oder dass es gefährlich ist Geld zuhaben, weil andere neidisch sein könnten, ...

Die Deutung des Spiegels ist sehr individuell. Es gibt viele Möglichkeiten der Deutung. Manchmal gibt es nur einen Grund für dieses Spiegelbild und manchmal stecken mehrere Gründe dahinter.

In dem Moment, wo unsere unbewussten Gründe bewusst werden, sind Veränderungen möglich.

Unsere Umwelt ist also ein wunderbares Instrument, unser Unbewusstes kennen zu lernen. Zugegebenermaßen ist die Deutung dieses Spiegelbildes manchmal sehr komplex und alleine schwierig. Hilfreich sind dafür u.a. das kinesiologische Testen und die systemischen Aufstellungen. Wir können vielleicht nicht alles in unserem Leben beeinflussen, aber vieles! Und es darf uns allen gut gehen! Um die Welt zu verändern, bedarf es nur der Veränderung von uns selbst! Wir können unsere Mitmenschen nicht direkt verändern - aber sie verändern sich von selbst, wenn wir uns ändern.


Willst du das Land in Ordnung bringen,
musst du zuerst die Provinzen in Ordnung bringen.

Willst du die Provinzen in Ordnung bringen, 
musst du zuerst die Städte in Ordnung bringen.

Willst du die Städte in Ordnung bringen,
musst du zuerst die Familien in Ordnung bringen.

Willst du die Familien in Ordnung bringen,
so musst du zuerst deine Familie in Ordnung bringen.

Willst du deine Familie in Ordnung bringen, 
so musst du zunächst dich selbst in Ordnung bringen.

Konfuzius 


Kennen Sie jemanden, der sich wirklich selbst liebt? Nein, ich meine keinen Egoisten. Egoismus ist keine Selbstliebe, eher vielleicht Ausdruck eines großen Mangels. Ich meine jemand, der auch seine Fehler, seine Unzulänglichkeiten liebt, der liebevoll mit sich umgeht, der großzügig ist mit sich selbst, der weiß, was für ein wunderbares Wesen er ist. Jemand, der so zu sich selbst ist, kann gar nicht anders, als seine Mitmenschen auch so zu sehen und zu behandeln.

Das wäre doch ein Ziel - oder ?! Das Ziel ist Ihnen zu weit entfernt? Auch der weiteste Weg fängt mit dem ersten Schritt an. Ich begleite Sie gerne, wann immer Sie wollen.


Ihre Dr. med.vet. HPpsych. Heike Wilfarth ~ E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Seemoor 1, 21710 Engelschoff (direkte Route hierher), Tel.: 04144 - 23 56 48Fax : 04144  - 23 56 47


 

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